aktuelles Programm

150 Jahre Pariser Kommune

Ausstellung ab dem 10. Januar 2022

2021 jährte sich der 150. Jahrestag der Pariser Kommune. Am 18. März 1871 standen viele Bewohner*innen von Paris auf, um ihre Geschicke in die eigenen Hände zu nehmen. Sie wollten nicht länger die Ausgebeuteten bleiben, die Paris erbauten und für die Reichen der Stadt schuften. Sie wollten endlich nach ihren Interessen und Bedürfnissen leben. Die historische Situation am Ende des deutsch-französischen Kriegs machte es ihnen möglich, in Paris die Macht zu ergreifen.

Aufbauend auf die Erfahrungen revolutionärer Bewegungen wie die von 1789 und 1848 konnte die Kommune ihr Wirken entfalten. Der Funke der Revolution setzte Ideen, Kräfte und Gefühle frei. In kurzer Zeit wurden viele Entscheidungen von der Kommune getroffen, die das Leben für die bisher unterdrückte Mehrheit der Menschen gerechter machten. Die Reichen zogen sich zu Tode erschrocken in ihre Schlösser am Rande von Paris zurück.

Solidarität, Mitbestimmung, Selbstorganisation, der Kampf für menschenwürdige Lebensverhältnisse und eine echte sozialistische Gesellschaft sind seit der Pariser Kommune in das kollektive Bewusstsein eingeschrieben. Die Kommune von 1871 hatte Ausstrahlung auf viele revolutionäre Bewegungen weltweit, die sich später aufmachten, grundlegende Änderung der gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse herbei zu führen.

Mehr Infos zur Ausstellung gibt es auf den Seiten der Ausstellungsmacher*innen vom Arbeitskreis Pariser Kommune https://pariserkommune.noblogs.org .

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung einer Verbreitung des durch den Coronavirus SARS-CoV-2 ausgelösten Covid-19-Pandemie haben wir  uns als Galerieforum darauf verständigt, gegenwärtig keine Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung durchzuführen.

Ausstellungsräume sind wieder für Besucher*innen geöffnet. Deshalb ist – nach Voranmeldung unter +49 30 68 05 93 87 oder montags, dienstags, donnerstags oder freitags von 15-19 Uhr auf Anfrage in der benachbarten Biografischen Bilbliothek eine Besichtigung der Ausstellung wieder möglich. Für den Besuch von Galerien und Mussen gilt derzeit die 2G-Regel (vollständig geimpft oder genesen) und eine Maskenpflicht (KN95- oder FFP2-Maske).

Wir hoffen, Euch dieses Jahr doch wieder endlich einmal bei Ausstellungen und Veranstaltungen zu sehen und mit Euch diskutieren zu können.

Bleibt gesund!

Veranstaltungen:

no event

Die GALERIE OLGA BENARIO ist an den Veranstaltungstagen ab 19 Uhr sowie auf Anfrage geöffnet. Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag zwischen 15 und 19 Uhr kann auch nebenan in der Biografischen Bibliothek angefragt werden. Hinweis: Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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